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Mehr als 180 Schülerinnen und Schüler machen sich gemeinsam auf den Weg zum Kloster Gerleve. Die Fastenwanderung hat am St.-Pius-Gymnasium seit vielen Jahren Tradition. In diesem Jahr dürfen wir einen besonderen Gast begrüßen. Anlass für unsere Schüler-Reporterinnen, mit Pius-Lehrerin Michaela Rissing ein Interview zu führen, die die Wanderung organisiert.

Schüler-Reporterinnen: Warum gibt es am St.-Pius-Gymnasium eine Fastenwanderung?
Michaela Rissing: Mit der Fastenwanderung der Klassen 5 und 6 unterstützen wir unser Misereor-Patenprojekt in Delhi, in Indien. Durch ihre Wanderung sammeln die Schülerinnen und Schüler Spendengelder, mit denen dann Straßenkinder über Projekte von Misereor unterstützt werden. Es geht darum, dass die Kinder zum Beispiel medizinische Versorgung oder schulische Ausbildung bekommen. Dazu gibt es Busse, die schulische oder medizinische Angebote zu den Kindern bringen. So sollen sie auch die Chance erhalten, einmal ihr schwieriges Leben auf der Straße zugunsten eines geregelten Lebens mit einem Beruf und einem Dach über dem Kopf beenden zu können. Das Misereor-Projekt heißt übrigens „Butterflies“. Das Symbol des Schmetterlings steht dafür, dass den Kindern und Jugendlichen Flügel gegeben werden sollen für eine neues und besseres Leben.

Schüler-Reporterinnen: Wer nimmt an der Wanderung teil und wo ist das Ziel?
Michaela Rissing: Die Jahrgangsstufen 5 und 6 nehmen, wie gesagt, an der Wanderung teil, belgeitet von den Religionslehrern in diesen Stufen. Wir wandern dann immer nach Gerleve zum Kloster und werden dort von Pater Thaddäus begrüßt, der Mönch im Kloster Gerleve ist.

Schüler-Reporterinnen: Wie lang ist die Strecke?
Michaela Rissing: Die Strecke ist insgesamt etwas weniger als 10 Kilometer lang, wir starten am Pius und bis Gerleve sind es ungefähr 5 Kilometer. Da machen wir eine Pause und einen Wortgottesdienst in der Klosterkirche und dann wandern wir die 5 Kilometer wieder zurück.

Schüler-Reporterinnen: Wann findet die Wanderung statt?

Michaela Rissing: Traditionell machen wir die Wanderung in der Fastenzeit, immer so zwei, drei Wochen vor den Osterferien. Für den Fall, dass es regnet, planen wir einen Ausweichtermin ein.

Schüler-Reporterinnen: Was soll mit der Aktion erreicht werden?
Michaela Rissing: Zunächst einmal sollen die Schülerinnen und Schüler informiert werden über die Projekte, die Misereor unterstützt, vor allem über „Butterflies“. Außerdem gibt es jedes Jahr ein Patenland, in diesem Jahr El Salvador. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Vorfeld derWanderung über die Situation der Kinder in El Salvador und ihre Lebensbedingungen. Es geht auch darum, euch Schüler zu motivieren, sich für diese Schüler einzusetzen, sich also solidarisch zu zeigen. Das Motto unserer Wanderung heißt deswegen auch „Solidarität geht“. Das heißt zum einen wir gehen, wir machen uns auf den Weg um Spenden zu sammeln. Zum anderen heißt „Solidarität geht“ auch: Es klappt, es ist möglich solidarisch zu ein mit anderen, die vielleicht schlechtere Chancen haben als wir hier in Coesfeld.

Schüler-Reporterinnen: In diesem Jahr erwarten wir einen besonderen Gast. Können Sie mehr verraten?
Michaela Rissing: Wie gesagt gibt es in jedem Jahr ein Patenland, welches Misereor besonders in den Fokus rückt. Es kommen dann auch immer Misereor-Mitarbeiter aus diesem Land zu uns, um über die Projekt vor Ort zu berichten, damit wir aus erster Hand erfahren können, was mit den Geldern passiert. Und in diesem Jahr besucht uns nicht einfach nur ein Mitarbeiter eines dieser Projekte, sondern Bischof William Ernesto Iraheta Ivera aus dem Bistum Santiago de Maria in der Nähe von San Salvador, der Hauptstadt von El Salvador. Er begleitet Misereor-Projekte in El Salvador aber auch von anderen Partnern, wie der Caritas. Und hier am Pius informiert er über diese Projekte und wirbt dafür, dass wir Misereor auch weiter unterstützen. Er wird bei der Fastenwanderung mit dabei sein, aber auch Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern anderer Jahrgangsstufen haben.

Das Interview wurde geführt von Paula Oenning und Christine Ludigkeit

INFO: Michaela Rissing ist an unserer Schule für die Partnerschaft mit der kirchlichen Hilfsorganisation Misereor zuständig.