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Exkursionen

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Presse Echo

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Pius Briefe

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DuganBesuch-15h

Misereor-Fastenaktion: Chito Dugan von den Philippinen zu Gast am Pius

Als im Februar 2014 das St.-Pius-Gymnasium offizielle Partnerschule von Misereor wurde, war das der Startschuss für eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem bischöflichen Hilfswerk und dem Gymnasium des Bistums. Dazu zählt auch das Misereor-Projekt „Neu denken - gemeinsam Überleben sichern" auf den Philippinen, von dem Vertreter für drei Tage an der Schule gastierten.

Anlässlich der Misereor-Fastenaktion 2015 klärte Herr Chito Dugan interessierte Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen über die Nachhaltigkeitsprobleme des Pazifikstaates auf, wie z.B. die weitreichende Armut der Bevölkerung, die Abholzung der Mangrovenwälder und die Naturkatastrophen, die das Archipel immer häufiger heimsuchen.

DuganBesuch-9h Seine Sicht der Dinge ist jedoch nicht durchweg pessimistisch: So erkennt selbst die arme Bevölkerung, wie wichtig doch die vor Sturm und Erosion schützenden Mangrovenwälder sind und beginnt mit der Hilfe von Misereor schnell mit deren Wiederaufforstung. Auch im Bereich der Fischerei - der größten und gleichzeitig dürftigsten Erwerbsoption des Landes - findet ein Umdenken statt. Verfahren wie das günstige und beliebte „Dynamitfischen", bei dem die Fische durch unter Wasser gezündetes Dynamit gefangen werden, jedoch die Korallenriffe und damit die Rückzugs- und Vermehrungsgebiete vieler Fischarten zerstören, sind verboten worden. Mit Fischschutzgebieten und Anpflanzungen von Korallen an der Insel Siargao Island, der östlichsten der Philippinen, gehen Misereor und die Partnerorganisation SIKAT, für die Herr Dugan arbeitet, das Problem an und verzeichnen damit bereits in vielen Regionen große Erfolge: Die Biodiversität ist wiederhergestellt, der Fischreichtum normalisiert. Zusätzliche Richtlinien verhindern die Überfischung durch nicht ortsansässige Industriefischer. Sind die geschützten Fische groß genug und benötigen mehr Wasser, können sie die Refugien verlassen und sind zum Fang freigegeben, um die Hauptnahrungsquelle der Bevölkerung zu sichern. Doch auch der Klimawandel mach den Philippinen zu schaffen, so Dugan, an dem laut statistischer Erhebungen hauptsächlich die Industriestaaten schuld sind. Durch steigende Temperaturen nimmt einerseits die Zahl an Taifunen zu (die Lage der Philippinen ist Grund für unzählige Stürme jährlich), andererseits erhöht sich der Meeresspiegel und gefährdet die Küstenregionen. „Wir haben bis jetzt etwa zwei bis drei Meter verloren.", berichtet er. Invasive Tierarten, wie beispielsweise der Dornenkronenseestern, fühlen sich bei steigenden Temperaturen besonders wohl, zerstören dabei aber zusätzlich die Korallenriffe. „Dass die ärmsten Länder den durch die reichsten Staaten verursachten Klimawandel ausbaden müssen, finde ich unfair.", fasst er seine Präsentation zusammen. Jetzt können wir etwas tun: Dugan nennt das so simple wie sinnfällige Beispiel des Treppensteigens statt Aufzugfahrens. Je weniger Energie gebraucht wird, desto weniger Emissionen werden verursacht. So erleichtern wir engagierten Helfern wie ihm die Arbeit und machen das Paradies im Pazifik ein klein wenig lebenswerter.DuganBesuch-16h

Tom-David Rademacher (EF)